10 000 Euro Spende für Afrika

Die Aicher Ambulanz Union spendet 10 000 Euro an die Deutsche Lebensbrücke für das Klinik-Projekt in Monrovia/Liberia.

Die Corona Pandemie hat auch in der kleinen, privat finanzierten „Our Hope Medical Clinic“ am Stadtrand der Liberianischen Hauptstadt Monrovia Spuren hinterlassen. Der Bedarf an ärztlicher Versorgung ist größer denn je und reicht von einfacher Wundversorgung bis hin zur akuten Behandlung von Krankheiten wie Malaria, Diabetes, Hepatitis oder Infektionen aller Art.

Vor der Pandemie kümmerte sich die winzige Klinik vor allem um schwangere Frauen, begleitete und beriet sie bis nach der Geburt. „Jetzt möchten die Ärzte ihr Haus zu einem kleinen „Health Care Center“ ausweiten, ähnlich unseren MVZs, in dem Patient*innen bei verschiedenen Erkrankungen behandelt werden und wenn nötig auch über Nacht bleiben können – was bisher leider noch nicht geht“, erklärt Petra Windisch de Lates, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lebensbrücke.

Die Deutsche Lebensbrücke unterstützt die Klinik seit einigen Jahren.

Das Gesundheitssystem in Liberia ist alles andere als optimal, gute ärztliche Versorgung ist selten, oft weit entfernt und dann für viele unbezahlbar. Die „Our Hope Medical Clinic“ ist für die Menschen am Stadtrand von Monrovia ein großer Segen.

Das breiter gefächerte Angebot wird aber auch eine wirtschaftliche Komponente haben“, sagt Windisch de Lates: „dadurch werden mehr und unterschiedliche Patient*innen kommen, wodurch sich die Einnahmen erhöhen werden, und die Klinik wird ihren Basisbetrieb selbst finanzieren können, wie bereits vor der Pandemie. Außerdem können dann bedürftige Patient*innen auch unentgeltlich wichtige medizinische Hilfe bekommen “, so Windisch de Lates.

Wir sind zuversichtlich, dass die Klinik ihre Basiskosten bald wieder selbst decken kann. Bis dahin benötigen sie Hilfe von außen, von uns allen“, sagt sie.

Von der Aicher Ambulanz Union hat die Deutsche Lebensbrücke für die „Our Hope Medical Clinic“ jetzt eine großzügige Spende erhalten, um diese erfolgversprechenden Maßnahme umsetzen zu können.

Geschäftsführer Peter Aicher, der für einige Jahre als deutscher Honorarkonsul für Liberia tätig war, ist dem armen westafrikanischen Land sehr verbunden und hilft, wo er kann. So hat er z.B. während der Ebola Pandemie voll ausgestattete Ambulanzen gespendet, sowie lebenswichtige Medikamente und medizinische Sachspenden.

Die Deutsche Lebensbrücke ist der Aicher Ambulanz Union und insbesondere Peter Aicher extrem dankbar, dass er mit dieser großzügigen Spende einen wesentlichen Beitrag für diese kleine Klinik geleistet hat“, freut sich Windisch de Lates.

Und sie hofft, dass auch andere Menschen in München spenden werden. „Es hilft wirklich jeder Euro“, betont sie.

Mehr Infos unter www.lebensbruecke.de

Mit den gespendeten 10 000 Euro will die Klinik basis-medizintechnische Geräte anschaffen, kleinere Umbauten vornehmen und geschultes Personal für den 7/24 Stunden-Betrieb anstellen. Vor allem brauchen sie einen zuverlässigen Generator, um einen Kühlschrank betreiben zu können. In Monrovia fällt täglich für Stunden der Strom aus, und ohne Kühlung können keine Medikamente und Blut gelagert werden.

(Bericht sowie Bild – Redaktion Deutsche Lebensbrücke – 22.06.2023)

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